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Wright, Frank Lloyd

Wright, Frank Lloyd

Frank Lloyd Wright (1867 - 1959) war ein Architekt, Innenarchitekt, Kunsthändler und Schriftsteller US-amerikanischer Abstammung.

Er begann sein Studium im Jahre 1885 an der University of Wisconsin, verließ diese aber wieder ohne einen Abschluss 1887.

Ab dieser Zeit bis in das Jahr 1893 arbeitete er u.a. für Lyman Silsbee in Chicago und für Dankmar Adler und Louis Sullivan. Nach diesen Erfahrungen gründete er seine eigene Firma an seinem neuen Wohnort Oak Park.

Bis 1910 realisierte er vornehmlich Prairie Houses, für dessen Bewegung er zusammen mit Burley Griffin und Marion Mahony Griffin, hauptverantwortlich war.

In seinen späteren Arbeit war seine Verbundenheit zur Natur Wisconsins stark zu erkennen. Er verfolgte eine nahtlose Integration seiner Bauwerke in die Landschaft. Dieser Stil spiegelt sich am besten in seinem berühmtesten Werk wider, der Villa Fallingwater, welche er für Edgar J. Kaufmann entwarf.

Zu einem sehr bekannten Werk seiner Schöpfungsphase gehört auch das Solomon R. Guggenheim Museum New York und das Verwaltungsgebäude für die Johnson Wax Company.

Frank Lloyd Wright wollte nach jahrhundertelanger Abhängigkeit Amerikas von der europäischen Architektur endlich eine neue Identität der amerikanischen Architektur schaffen. Die sogenannten Prairie Houses sollten den Ausdruck vom amerikanischen Geiste von Zusammenhalt, Demokratie und Pioniergeist ausstrahlen. Er gilt auch als einer der ersten Architekten, der den Begriff "organische Bauweise" nutzte.

Er interessierte sich weit über die Architektur hinaus und erläutert in seinem Buch "When democracy builds" einen Plan für die Zivilisation des 20. Jahrhunderts, wozu u.a. das visionäre Amerika "Usonien" und die sogenannten Broadacre Cities gehören.

Frank Lloyd Wright war ebenfalls ein sehr angesehener Kunsthändler und verdiente damit zum Teil mehr als mit seiner Architektentätigkeit.

Er verstarb 1959 im Alter von 91 Jahren in Phoenix, Arizona.