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Mallet-Stevens, Robert

Mallet-Stevens, Robert

Robert Mallet-Stevens (1886 - 1945) war ein französischer Architekt der Avantgarde und war vor allem in den späten zwanziger und frühen dreißiger Jahren aktiv.

Die von ihm entwickelten Bauten weisen nachdrücklich ein kubistische Formbild auf.

Er studierte von 1903-1906 an der École Spéciale d'Architecture in Paris. Seine Arbeiten stellte er 1912 auf dem Salon d'Automne aus und lernte dabei die Architekten Réne Herbst und Pierre Chareau kennen.

1923 erhielt er den Auftrag für seinen ersten Bau, es handelte sich dabei um die Villa des Vizegrafen Charles de Noailles. Ein Jahr später organisierte er eine Ausstellung der holländischen Künstlergruppe De Stijl. 1925 baute er dann die französische Alfa-Romeo-Niederlassung Rue Marbeuf und den Pavillion du Tourisme auf der Exposition Internatinale des Arts Décoratifs.

1929 gründete er die Union des Artistes Modernes. Für den Glasmeister Barillet, ein Freund Mallet-Stevens, baute er 1932 dessen Stadthaus in Paris.

1937 plante er Pavillons für die Weltausstellung von denen zwei von Robert Delaunay dekoriert wurden.

Mallet-Stevens verstarb 1945 in seiner Geburtsstadt Paris.